{"id":1104,"date":"2024-03-08T17:00:00","date_gmt":"2024-03-08T16:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/isarautoren.de\/?p=1104"},"modified":"2025-03-05T15:21:07","modified_gmt":"2025-03-05T14:21:07","slug":"das-sind-die-gewinner-unseres-schreibwettbewerbs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/isarautoren.de\/index.php\/2024\/03\/08\/das-sind-die-gewinner-unseres-schreibwettbewerbs\/","title":{"rendered":"Das sind die Gewinner unseres Schreibwettbewerbs 2024"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"377\" src=\"https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Scheibwettbewerb-Logos3-1024x377.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-850\" srcset=\"https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Scheibwettbewerb-Logos3-1024x377.jpg 1024w, https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Scheibwettbewerb-Logos3-300x111.jpg 300w, https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Scheibwettbewerb-Logos3-768x283.jpg 768w, https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Scheibwettbewerb-Logos3-1536x566.jpg 1536w, https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Scheibwettbewerb-Logos3-2048x755.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wir haben lange diskutieren m\u00fcssen, aber nun stehen sie fest: Die  diesj\u00e4hrigen Gewinnerinnen und die diesj\u00e4hrigen Gewinner unseres gemeinsamen Schreibwettbewerbs mit der M\u00fcnchner B\u00fccherschau Junior und des Friedrich B\u00f6decker-Kreises Bayern. <\/p>\n\n\n\n<p>Fast 50 Einsendungen haben uns in diesem Jahr erreicht. Und dann mussten wir ziemlich lange die Papiere w\u00e4lzen und diskutieren und nochmal diskutieren und noch mal w\u00e4lzen, bis wir sie endlich hatten: Die in unseren Augen allerbesten der besten Geschichten. F\u00fcnf Gewinnerinnen und Gewinner gibt es &#8211; die besten in drei Altersstufen und jeweils zwei Sonderpreise, weil uns an dieser Geschichte eine Sache ganz besonders gefallen hat.  Und dann haben wir eine Gesamtgewinnerin. Im vergangenen Jahr hatte eine Gewinnerin aus der j\u00fcngeren Altersstufe gewonnen, dieses Jahr ist die Gesamtgewinnerin die elfj\u00e4hrige Philine &#8211; die in der \u00e4ltesten Kategorie eingereicht hat. Unsere Schirmherrin, <strong>Checkerin Marina<\/strong> hat h\u00f6chstpers\u00f6nlich bei der Siegerehrung am 8. M\u00e4rz im Fat Cat Philines Geschichte vorgelesen: &#8222;Missys wundersame Welt&#8220;. Philine darf sich mit ihrer Klasse auf eine exklusive Lesung mit Isarautorin <strong>Margit Ruile <\/strong>freuen. <\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"528\" height=\"324\" src=\"https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/grafik.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1116\" srcset=\"https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/grafik.png 528w, https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/grafik-300x184.png 300w\" sizes=\"(max-width: 528px) 100vw, 528px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">CHckerin Marina und Gewinnerin Philine auf der M\u00fcnchner B\u00fccherschau Junior.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Wir gratulieren ganz herzlich. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der Altergruppe bis 7 Jahren gewann Severin, 7, mit seiner Geschichte:  &#8222;Die Jagd der Affen&#8220;. In der Altersstufe 8 bis 10 Jahre steht die achtj\u00e4hrige Emma mit &#8222;Der Schrecken im Meer&#8220; auf dem Treppchen. Die Geamtsiegerin Philine hatte zuvor auch in der Kategorie bis elf Jahren gewonnen. Die beiden Sonderpreise gehen an Leni, 12 Jahre alt, f\u00fcr &#8222;Die wundersame Schubkarre&#8220; &#8211; wegen ihrer starken Geschichte um eine sehr ungew\u00f6hnlichen Heldin, n\u00e4mlich wirklich einer Schubkarre.  Und an  Lea  mit ihrer Idee f\u00fcr &#8222;Die Fantasie ist grenzenlos&#8220; &#8211; da sagt doch schon der Titel, alles, oder?  Ein Buch und eine offizielle Urkunde gab es f\u00fcr alle Siegergeschichten. \u00dcberreicht wurden die Urkunden und Preise von Isarautorin <strong>Meike Haas<\/strong> und den Israutorinnen <strong>Juliane Breinl, Elke Satzger <\/strong>und<strong> Anja Janotta<\/strong>. Unter den Gratulanten war nicht nur die <strong>Checkerin Marina<\/strong>, sondern auch <strong>Birgit Franz<\/strong> von der M\u00fcnchner B\u00fccehrschau Junior. Zuvor haben noch drei weitere Isarautorinnen <strong>Elke Satzger<\/strong> aus ihrem Buch &#8222;Motzpotz&#8220;, <strong>Anna Ludwig<\/strong> aus ihrem Buch &#8222;Tabatinga&#8220; und <strong>Margit Ruile<\/strong> aus ihrem Buch &#8222;Nelumbiya&#8220; vorgelesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist die Geschichte der <strong>Gesamtgewinnerin Philine<\/strong>, 11 Jahre, die uns wegen ihrer ganz besonderen Figuren ganz besonders gefallen hat. Stark fanden wir auch, dass ein Kind den Erwachsenen die Welt erkl\u00e4ren kann in dieser Story:<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>&#8222;Missys wundersame Freunde<\/strong>&#8222;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Missy lebte mit ihrer Familie in einem h\u00fcbschen Haus am Waldrand, wo man den Fluss pl\u00e4tschern h\u00f6rte und die V\u00f6gel<br>schon fr\u00fch am Morgen zwitscherten. Sie hatte keine Geschwister, aber einsam war sie niemals! Missy hatte eine Gabe, die nur sie besa\u00df. Das kleine M\u00e4dchen fing mit zwei Jahren an zu sprechen, aber sie sprach von komischen Dingen wie zum Beispiel von Schmetterfingerlingen und ihre Eltern bekamen es mit der Angst zu tun. Sie brachten Missy zu etlichen \u00c4rzten, aber alle waren hilflos, also gaben die Eltern es auf weiter zu suchen. In Sorge waren sie dennoch. Denn mit jedem Jahr das Missy \u00e4lter wurde, wurden auch die W\u00f6rter die aus ihrem Mund kamen noch seltsamer<br>\u2026 mit vier Jahren sprach sie von einer Blattarmee<br>\u2026 mit f\u00fcnf sprach sie von ihrem neuen Freund Agelmagel der so etwas wie ein Igelmenschenkind, aber nur<br>so gro\u00df wie ein Bleistift war. <\/em><br><em>Aber an ihrem sechsten Geburtstag wurde es komplett verr\u00fcckt: Erst waren es nur ein paar seltsame Namen auf Missys G\u00e4steliste, die Missys Eltern stutzig machten. Aus allen Wolken fielen sie dann, als sie mit ihrer Tochter am  Geburtstagsnachmittag alleine um die gro\u00dfe Tafel sa\u00dfen, die Missy mit ihrem gesamten Puppengeschirr eingedeckt hatte. Auf dem Tisch t\u00fcrmten sich frisch gebackene T\u00f6rtchen, Gummischlangen, Schokodrops, Limonade in Karaffen und alles, was ein Kinderherz begehrte. Missy verteilte gerade Blumen und was sie im Wald gefunden hatte auf dem Tisch. Alle Fenster und T\u00fcren standen weit offen und der Fr\u00fchlingsduft wehte in das Haus. <br>\u201eMissy, du hast dir so viel M\u00fche gegeben mit deinem Fest! Aber wann kommen denn deine G\u00e4ste?\u201c, fragte Missys Mutter. <br>Missy strahlte und zeigte um den Tisch: \u201eAber Mama, meine G\u00e4ste sind doch l\u00e4ngst da!\u201c Ihre Eltern guckten sich verwundert an und wurden ganz klein auf ihren St\u00fchlen. Als sich auch noch die Teekanne vor ihnen wie ein Ufo vom<br>St\u00f6vchen erhob und mit wackelndem Deckel ein paar Zentimeter \u00fcber der Tischkante schwebte und der Kuchen<br>sich wie von Zauberhand selber schnitt, trauten die Eltern ihren Augen kaum. Missys Mutter kreischte mit schriller Stimme: \u201eH\u00f6r sofort auf damit, Missy!\u201c <br>Aber Missy lachte nur und wickelte sich eine regenbogenfarbige Gummischlange um die Zunge. Die H\u00e4nde ihres Vaters zitterten f\u00fcrchterlich, als er die Kanne nahm und aus dem offenstehenden Fenster warf. <br>\u201eNEIN!\u201c, schrie Missy und rannte zum Fenster. \u201eWieso hast du das gemacht?\u201c Tr\u00e4nen kullerten ihr \u00fcber die Wangen. Ihre geliebte Teekanne mit der h\u00fcbschen Bl\u00fcmchenverzierung lag in tausend Teilen im Vorgarten. Missys Eltern guckten betreten zu Boden. <br>Doch pl\u00f6tzlich hoben sich die Scherben und h\u00fcpften in einer Reihe, eine nach der anderen durch den Garten zum Fenster hinein. \u201eWas zum Teufel?\u2026\u201c, riefen ihre Eltern entr\u00fcstet. \u201eDas ist die Blattarmee.\u201c, sagte Missy mit verweintem Gesicht, \u201edanke, Leute!\u201c Ger\u00fchrt l\u00e4chelte sie mit Blick auf die Reihe von tanzenden Scherben, die sich \u00fcber den Boden bis zum Tisch erstreckte. <br>\u201eSind das so viele?\u201c, staunte jetzt Missys Mutter. <br>\u201eGuck mal was die jetzt machen!\u201c, quiekte Missys Vater, Missy huschte ein L\u00e4cheln \u00fcbers Gesicht. Hatte sie da gerade etwas von Freude in der Stimme ihres Vaters geh\u00f6rt? Die Scherben angelten sich die Tischdecke hoch und bauten sich wie von Zauberhand alleine wieder zur\u00fcck in die Kannenform auf. Nur noch ein paar kleine Risse waren zu sehen.<br>Ab diesem Tag an freundeten sich Missys Eltern mit Missys wundersamen Freunden an. Als erstes mussten die Eltern<br>sich daran gew\u00f6hnen das der Kuchen sich selber schnitt aber dann waren sie gl\u00fccklich bis an ihr Lebensende.<br>WAS MISSYS ELTERN GELERNT HABEN?\u2026<br>NUR WEIL WIR ETWAS NICHT SEHEN K\u00d6NNEN, HEIST ES NOCH LANGE NICHT, DAS ES ES NICHT GIBT!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Das ist die Geschichte von <strong>Severin, dem<\/strong> <strong>Gruppensieger bis 7 Jahre<\/strong>, der seine wilde Tier-Geschichte mit ganz vielen tollen Bildern ausgestattet hat: <\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"362\" src=\"https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Piepsi.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1107\" srcset=\"https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Piepsi.jpg 500w, https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Piepsi-300x217.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p><em><strong>Die Jagd der Affen<\/strong><br>Die Sonne schien und die Wolken waren wei\u00df wie Marshmallows. Eine Wolke sah aus wie ein Elefant. Eine Wolke wie ein Affe. Und eine Wolke wie ein Erdm\u00e4nnchen. Wie passend, denn Tim machte mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester Nell einen Ausflug in den Zoo. Direkt beim Eingang steht das Erdm\u00e4nnchen-Gehege. \u201eDa gehen wir als letztes hin\u201c, meinte Tims Papa. \u201eDann holen wir euch am Ende ein Eis und w\u00e4hrend wir anstehen k\u00f6nnt ihr die Erdm\u00e4nnchen anschauen.\u201c Tim und Nell verbringen einen tollen Tag im Zoo. Sie sehen wie vorhin die Wolken: Elefanten und Affen, und am Ende endlich die Erdm\u00e4nnchen. Tim und Nell stehen alleine am Gehege. Da fragt sie ein Zoow\u00e4rter: \u201eWollt ihr zu den Erdm\u00e4nnchen ins Gehege hinein? Es ist gerade F\u00fctterungszeit. Ihr k\u00f6nnt mitkommen!\u201c Sie gehen durch eine geheime T\u00fcre hinein\u2026 Pl\u00f6tzlich stehen sie in einem Gang.<br>Sie fragen den Zoow\u00e4rter ob sie denn Gang entlang gehen k\u00f6nnen. Dieser meint: \u201eJa nat\u00fcrlich!\u201c Doch kaum sind Tim und Nell ein paar Schritte in den Gang gegangen, biegt der um eine Kurve und weil Tim und Nell nicht auf den Boden achten, sieht keiner das Loch unter ihnen\u2026<br>Sie st\u00fcrzen durch das Loch in die Tiefe! Eine wilde Rutschpartie beginnt! Doch Gott sei Dank landen sie sanft im Sand des Erdm\u00e4nnchen-Geheges. Doch was ist das? Im dem Gehege sind gar keine Erdm\u00e4nnchen! Sondern entlang einer langen Metallstange  sitzen viele verschiedene V\u00f6gel. Papageien, Tukans, Raben, \u2026 aber einer ist besonders auff\u00e4llig, denn es ist kein normaler Vogel, sondern ein Sondervogel: Ein Greif! Er ist so gro\u00df, dass die Kinder auf seinem R\u00fccken Platz h\u00e4tten um auf ihm zu reiten. Der Greif stellt sich als \u201ePiepsi\u201c vor. Tim f\u00fcttert ihm ein Keks aus seiner Hosentasche und sofort sind sie Freunde. F\u00fcr Piepsi ist es kein Problem, dass Tim und Nell Menschen sind. Doch f\u00fcr die anderen Tiere des unterirdischen Zoos leider schon. Denn nach kurzer Zeit taucht schon die Affenpolizei auf und will die Kinder festnehmen. Denn Menschen haben im magischen Zoo nichts zu suchen! Eine wilde Verfolgungsjagd beginnt!<br>Zuerst durch ein Tunnelsystem, dann durch verschiedene Rohre. Doch pl\u00f6tzlich endet ihre Flucht an einer Kante. Unter ihnen ragen aus dem Nebel die B\u00e4ume hervor. \u201eSteigt auf meinen R\u00fccken! Ich fliege euch in Sicherheit\u201c ruft Piepsi. Und mit einem gro\u00dfen Sprung starten sie in die L\u00fcfte. Doch leider haben sich auch die Affen V\u00f6gel besorgt. Sie fliegen<br>auf Adlern. Tim und Nell und Piepsi tauchen durch die Nebeldecke. Sie wollen die Affenpolizei abh\u00e4ngen. Sie verstecken sich in einem hohlen Baum. Die Affenpolizei fliegt an ihnen vorbei ohne sie zu bemerken.<br>Doch leider muss genau in dem Moment Nell niesen. So laut, dass es in der ganzen Schlucht widerhallt. Ihr Versteck ist nicht mehr geheim. Tim und Nell werden von der Affenpolizei umstellt. Sie sagen: \u201eWir wollen keinen Kampf. Kommt friedlich und steigt bei uns auf die Adler, wir bringen euch zum Ausgang. Ihr m\u00fcsst die Tierwelt verlassen.\u201c Tim<br>sagt zu Nell, dass das sicher nur ein Trick ist. Aber auch er will nicht k\u00e4mpfen. Und so schl\u00e4gt er ihnen ein Spiel vor: Gewinnen Tim und Nell d\u00fcrfen sie in der Tierwelt bleiben, gewinnen die Affen verlassen sie diese sofort und kommen nie wieder. \u201eWas f\u00fcr ein Spiel soll das sein?\u201c fragen die Affen. Tim erkl\u00e4rt ihnen das Spiel: In dem Stamm ist ein<br>Loch. Sie m\u00fcssen drei Eicheln durch werfen. Wer trifft bekommt einen Punkt.<br>Am Ende kommt es zu einem Gleichstand. Somit wird noch ein Mal gespielt. Dieses Mal gewinnt Tim! Tim, Nell und Piepsi sind \u00fcbergl\u00fccklich! \u201eJuhuu!\u201c freuen sie sich sehr. Die Affen sind sehr w\u00fctend, doch sie halten ihr Wort. Piepsi fragt: \u201eWie soll es nun weiter gehen? Bleibt ihr nun f\u00fcr immer bei mir in der Tierwelt?\u201c Da wird Tim und Nell pl\u00f6tzlich ganz anders zu Mute\u2026 Es war schon toll in der magischen Tierwelt. Sie haben ein spannendes Abenteuer erlebt.<br>Aber hier bleiben? F\u00fcr immer? Ohne ihre Eltern? Nein das geht leider nicht! Tim sagt: \u201eTut mir leid Piepsi, wir k\u00f6nnen nicht bei dir bleiben, aber wir wollen dich gerne wieder besuchen. Jetzt, da uns die Affenpolizei nichts mehr anhaben kann, wollen wir gerne wieder kommen.\u201c So verabschieden sich die Kinder von Piepsi. Er ist ein bisschen traurig, aber freut sich, wenn seine Freunde bald wieder zu Besuch kommen. Tim meint: \u201eWir kommen sicher bald wieder. Wir<br>gehen ab jetzt \u00f6fter mit unseren Eltern in den Zoo. Wir kennen ja jetzt den geheimen Eingang!\u201c \u201eBis bald\u201c ruft Nell noch. Dann kehren sie in die Menschenwelt zur\u00fcck, wo ihre Eltern schon mit dem Eis auf sie warten. Papa fragt:\u201c Tim was ist den das f\u00fcr eine komische Feder in deinem Haar?\u201c Nell antwortet: \u201eVon einem Greif! Von Piepsi, der ist unser Freund.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Das ist die Geschichte von <strong>Gruppensiegerin 8-10 Jahre Emma<\/strong> mit einem ziemlich menschlichen Seeungeheuer:<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>&#8222;Der Schrecken im Meer&#8220;<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em><br>Die Sonne schien und die Wolken waren wei\u00df wie Marshmallows. Lilli war mit ihrem Boot auf dem Weg zu ihrer Oma, die auf einer Insel lebte. Dort wollte sie n\u00e4mlich eine Woche in den Sommerferien verbringen. Lillis Oma wohnte in einem gro\u00dfen Baumhaus, das an sechs B\u00e4umen befestigt war. Oma und Lilli wollten zusammen schwimmen gehen und Kokosn\u00fcsse ernten. Lilli freute sich schon riesig auf die Ferienwoche. F\u00fcr die Reise wohnte Lilli auf einer Art Hausboot mit Motor und Segel, mit dem sie allein unterwegs war. Pl\u00f6tzlich t\u00fcrmten sich vor ihr riesige Wellen auf. Das Boot begann zu schaukeln. Es wackelte immer st\u00e4rker und kippte fast um. Aber es wehte kein Wind und kein Sturm war in Sicht. Der Himmel war immer noch hellblau. Verwundert schaute Lilli sich um. Sie blickte in das unruhige Wasser und erkannte unter der Wasseroberfl\u00e4che zwei gr\u00fcne Augen. Was war das?<br>Auf einmal tauchte aus dem Meer ein blauer Kopf mit gr\u00fcnen Augen auf. Er war riesig, so gro\u00df wie ein ganzes Auto! Der Kopf sa\u00df auf einem langen Hals. Im Wasser sah Lilli einen l\u00e4nglichen blauen K\u00f6rper, gro\u00df wie ein Bus, der hinten eine gro\u00dfe Fluke hatte, so wie ein Wal. Das Tier hatte gl\u00e4nzend blaue Schuppen. Vorne an seinem K\u00f6rper und am Bauch sa\u00dfen kleinere Flossen, Flipper, wie bei einem Delfin. Am R\u00fccken trug es eine Finne, die hoch aus dem Wasser ragte. Lilli traute ihren Augen nicht. War das ein Seeungeheuer? \u201eWer bist du?\u201c, murmelte sie vor sich hin.<br>Das Seeungeheuer riss sein Maul auf. Lilli erblickte viele spitze Z\u00e4hne und eine rote Zunge. Wollte es Lilli angreifen oder gar verschlingen? Aber nein. Es hatte sie offensichtlich verstanden, denn es sagte: \u201eIch bin Fino.\u201c Es konnte sprechen? Ja, konnte es, und es war auch sehr neugierig, denn es fragte: \u201eWie hei\u00dft du?\u201c Lilli sagte: \u201eIch bin Lilli. Bist du ein Seeungeheuer?\u201c Darauf antwortete Fino: \u201eWieso ich? Ich dachte, du w\u00e4rst ein Seeungeheuer.\u201c Verwundert fragte Lilli: \u201eWas bist du denn sonst f\u00fcr ein Tier?\u201c \u201eIch bin ein Seedrache,\u201c antwortete Fino und f\u00fcgte hinzu: \u201eAls erstes dachte ich, du w\u00e4rst auch einer. Aber dann habe ich gesehen, du bist doch ein Ungeheuer.\u201c<br>Lilli war ein bisschen beleidigt. Fino erkl\u00e4rte: \u201eMeine Mama hat mir erz\u00e4hlt, dass Seeungeheuer klein sind und in einer gro\u00dfen Schale im Wasser schwimmen. Sie haben nur am Kopf etwas Fell und vor allem die gro\u00dfen verschmutzen das Meer. Das ist soooo schrecklich!\u201c Emp\u00f6rt rief Lilli: \u201eIch habe mit gro\u00dfen Schiffen nichts zu tun und m\u00f6chte wirklich, dass das Meer sauber bleibt.\u201c Erleichtert sagte Fino: \u201eAch gut, dann bist du also nicht b\u00f6se.\u201c \u201eNein, ich bin kein bisschen b\u00f6se. Aber ich habe noch nie einen Seedrachen getroffen und dachte, du k\u00f6nntest ein Seeungeheuer sein,\u201c antwortete Lilli.\u201eNein, ich habe mich auch nur erschrocken. Sollen wir uns besser kennenlernen und zusammen spielen?\u201c, fragte Fino. Lilli warf den Anker, zog sich Badesachen an und kletterte \u00fcber die Badeleiter ihres Bootes ins Meer. Es machte Spa\u00df, mit Fino zu spielen und auf ihm im Wasser zu reiten. Seine Schuppen f\u00fchlten sich etwas rau an, aber man konnte sich gut daran festhalten. Er konnte so schnell schwimmen! Deshalb verging die Zeit wie im Flug. Schon d\u00e4mmerte es. \u201eIch muss jetzt leider gehen. Hoffentlich sehen wir uns bald wieder,\u201c sagte Lilli. \u201eSchade, dass du jetzt schon los musst. Lass uns was ausmachen: Immer, wenn die Wolken wei\u00df wie Marshmallows aussehen und die Sonne scheint, treffen wir uns hier,\u201c schlug Fino vor. Das haben Lilli und Fino auch gemacht.<\/em><br><em>Lilli verbrachte eine tolle Woche bei ihrer Oma. Immer wenn die Sonne schien und die Wolken wei\u00df wie Marshmallows am blauen Himmel hingen, trafen sich Lilli und Fino an der gleichen Stelle. Sie spielten zusammen und tollten im Wasser herum. Immer, wenn Lilli und Fino M\u00fcll im Wasser fanden, z. B. eine Plastikflasche oder alte Becher, fischten sie alles aus dem Wasser und Lilli nahm es mit auf ihr Boot, um es an Land ordentlich zu entsorgen. Sie wollte n\u00e4mlich, dass das Meer f\u00fcr die Seedrachen und alle anderen Tiere sch\u00f6n sauber blieb. Nun wusste Lilli, dass Seedrachen alles andere als schrecklich waren. Und Fino dachte sich: \u201eManche Seeungeheuer sind doch supernette Menschen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Einer der <strong>Sonderpreise ging an Lea<\/strong>, 9 Jahre alt, mit einer Geschichte, in der aus einer Fantasie pl\u00f6tzlich ein ganz realer Br\u00fcller wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>&#8222;Die Fantasie ist grenzenlos&#8220;<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Es war bitter-brr-kalt. Die elfj\u00e4hrige Viona blickte m\u00fcde aus dem Kinderzimmer Fenster. Sie sollte eigentlich schon l\u00e4ngst schlafen, aber wie so oft sa\u00df sie mit Papier und bunten Stiften an ihrem Schreibtisch. Es war bereits nach Mitternacht und sie war zu ersch\u00f6pft um noch weiter zu malen. Deshalb kletterte Viona leise in ihr kuscheliges Stockbett. Sie warf noch einen letzten Blick auf die vielen Bilder bevor ihr die Augen zufielen. Doch diese Nacht sollte anders werden. Sie w\u00e4lzte sich hin und her, strampelte mit ihren F\u00fc\u00dfen und alles drehte sich. \u00dcberall sah sie Spiralen und Sternchen.<br>Am n\u00e4chsten Morgen erwachte Viona aus ihrem unruhigen Schlaf voller seltsamer Visionen. M\u00fcde g\u00e4hnte sie und \u00f6ffnete ihre Augen, da bemerkte sie, dass sie nicht in ihrem Zimmer war, sondern alles um sie herum nur noch Schwarz war!<br>Auf dem Boden vor ihr stand lediglich eine Staffelei, ein spitzer Bleistift und verschiedene Farben. Auf einmal sprach eine unheimliche Stimme zu ihr. Sie war nicht sicher ob diese Stimme nur in ihrem Kopf, oder real war. Die Stimme fl\u00fcsterte &#8222;Viona, Du musst malen. Male, was Dir Deine Fantasie sagt. Lausch in Dich hinein!\u201c<br>Viona sah verdattert auf , obwohl das ein Traum sein musste konnte sie die Stifte und Malsachen ber\u00fchren. Voller Eifer begann sie zu malen. Zuerst einen orangeroten f\u00fcnfk\u00f6pfigen Drachen. Er hatte gef\u00e4hrliche blitzende Z\u00e4hne und spuckte Feuer. Sie bewunderte ihr Werk und wollte gerade den n\u00e4chsten Strich auf das Papier setzen, da sp\u00fcrte sie warme Schuppen an ihrer Schulter.<br>Vorsichtig blickte sie nach oben und sah in die Augen ihres f\u00fcnfk\u00f6pfigen, orangeroten Drachen der eben<br>noch die Staffelei schm\u00fcckte. Das Papier vor ihr war leer. Viona f\u00fchlte sich winzig. Das monstr\u00f6se Tier war bestimmt hundert mal so gro\u00df wie sie. Trotzdem kletterte sie langsam auf seinen R\u00fccken. Der Drache spuckte Feuer und Viona lachte. Es war so cool auf einem Drachen zu reiten. Sie musste laut schreien damit er sie verstehen konnte: &#8222;Hallo, ich hei\u00dfe Viona und Du?&#8220;<br>Der Drache gab nur ein lautes Gr\u00f6hlen von sich. Viona kicherte: &#8222;Hei\u00dft das vielleicht , dass Du Br\u00fcll oder Gr\u00f6hl hei\u00dft? Oder hast Du keinen Namen?&#8220; Er sch\u00fcttelte traurig seine f\u00fcnf K\u00f6pfe. &#8222;Dann ist Dein Name ab jetzt Br\u00fcller! Magst Du ihn?&#8220; Br\u00fcller schnaubte zustimmend.<br>&#8222;Viona, Du musst weiter malen.&#8220; fl\u00fcsterte die unheimliche Stimme.<br>Das M\u00e4dchen stieg vorsichtig vom R\u00fccken des Drachen ab und legte los. Sie malte einen kleinen lila Kobold mit gl\u00e4nzenden Kulleraugen. Kaum war sie fertig, sprang das niedliche Gesch\u00f6pf aus ihrem Bild. Vorsichtig legte der kleine Kerl seine Hand in ihre Hand. Das wird ja immer<\/em> <em>verr\u00fcckter dachte Viona: \u201eDich taufe ich auf den Namen Knut!\u201c Der Kobold h\u00fcpfte vor Freude wild auf der Stelle. Dabei rollten seine Kulleraugen wild umher.<br>Schlie\u00dflich sprang er auf den R\u00fccken von Br\u00fcller.<br>Viona schnappte sich erneut Stift und Papier und begann in ihre Fantasie einzutauchen. Diesmal malte sie eine Prinzessin mit einem wundersch\u00f6nen neongr\u00fcnen funkelndem Kleid. Ihre rosaroten Haare waren zu festen Schneckenh\u00f6rnchen geknotet und ihre Augen waren strahlend blau. Kaum war Viona fertig kam sie auch schon aus der Zeichnung geschritten und umarmte Viona.: \u201cHallo meine edle Sch\u00f6pferin, f\u00fcr mich brauchst Du Dir keinen Namen ausdenken. Ich komme aus dem Norden Frankreichs und hei\u00dfe Succi, eine Abk\u00fcrzung f\u00fcr das franz\u00f6sischen Wort f\u00fcr Erfolg.&#8220; Viona sah sie fragend an: \u201cHab ich mir wirklich ausgedacht, dass Du sprechen kannst, wo Du herkommst und wie Du hei\u00dft?&#8220; Succi nickte. Dann<br>pfiff sie und ein schneewei\u00dfes Pferd kam herbei getrabt. &#8222;Braves W\u00f6lkchen&#8220; sagte die Prinzessin und t\u00e4tschelte das wundersch\u00f6ne Pferd. Viona schaute verdutzt zu.<br>Erneut h\u00f6rte sie die Stimme: \u201cDu musst weiter malen. Dein Schicksal ruft Dich.&#8220; Diesmal malte sie eine dunkle Gestalt in einem schwarzen Umhang. Rote Augen schimmerten aus dem Dunkel unterhalb seiner Kapuze.<br>&#8222;Jetzt hat Dir Deine Fantasie einen Streich gespielt\u201c lachte die dunkle Gestalt h\u00f6hnisch. \u201eIch bin Malu, der Feind der Fantasie. Soll ich Dir ein Geheimnis verraten? All diese Figuren gibt es gar nicht. Keine Prinzessin Succi mit ihrem W\u00f6lkchenpferd, keinen s\u00fc\u00dfen Kobold und auch keinen Drachen. Das Alles bildest Du Dir nur ein und bald wird das sowieso keine Rolle mehr spielen.&#8220;<br>Er holte einen riesigen Radiergummi aus seinem dunkeln Umhang, der sogar noch gr\u00f6\u00dfer als Br\u00fcller war. &#8222;Ich werde Euch alle verschwinden lassen. Nur eine Ber\u00fchrung mit ihm und ihr seid weg und mit Dir Br\u00fcller fang ich an&#8220;<br>Die gemeine Gestalt ging auf den Drachen zu. Br\u00fcller spuckte verzweifelt Feuer, doch Malu konnte einfach durch Flammen gehen. Knut schmiss mit Steinen nach der Gestalt aber diese prallten einfach an ihr ab. Und Prinzessin Succi scho\u00df einen Pfeil ab aber auch dem konnte Malu m\u00fchelos ausweichen. Viona musste sich schnell etwas einfallen lassen! Aber was???<br>Ihr Blick fiel auf den Stapel Papier. Sie dachte scharf nach, griff zum Bleistift und zeichnete einen Zauberstab. Er sprang aus dem Bild und landete genau in ihrer Hand. Sie wedelte wild damit herum, doch es passierte nichts. Malu war mit dem Radierer fast bei Br\u00fcller angekommen. Gleich w\u00fcrde es zu sp\u00e4t sein und der f\u00fcnfk\u00f6pfige Drache w\u00fcrde f\u00fcr immer ausgel\u00f6scht werden. Viona hatte einen Geistesblitz : Vielleicht fehlte noch der passende Zauberspruch: &#8222;Malu lass uns in Ruh und sei fort im Nu!\u201c<br>Ein heller Blitz tauchte den Raum in strahlendes Licht und ein lauter Knall war zu h\u00f6ren. Als sie die Augen wieder \u00f6ffnete war Malu verschwunden. Nur noch schwarzer Rauch war an der Stelle zu sehen, an der er eben noch stand. Alle st\u00fcrmten zu Br\u00fcller und umarmten ihn. Der Drache spuckte ein Freudenfeuer und Knut kletterte wieder auf seinen R\u00fccken. Succi und W\u00f6lkchen klatschten Beifall.<br>Da tauchte die unheimliche Stimme wieder auf: \u201cViona, Du bist hier in deinem Kopf und musst Deinen Heimweg finden. Denk daran, dass Du jede Nacht zur\u00fcckkehren kannst und alles malen kannst was Dir Deine Fantasie sagt.\u201c<br>Sie ging zur Staffelei und blickte traurig zu ihren neuen Freunden: \u201cMacht\u00b4s gut, bis morgen Nacht&#8220; fl\u00fcsterte sie . B\u00fcller, Knut, Succi und W\u00f6lkchen nickten ihr zu. Dann begann sie ihr Kinderzimmer zu malen bis sie nur noch Spiralen und Sternchen sah.<br>Am n\u00e4chsten Morgen, als die ersten Sonnenstrahlen durchs Fenster schienen streckte sich Viona. Sie war wieder in ihrem Kinderzimmer und dachte an ihr verr\u00fccktes Abenteuer. Zu gern h\u00e4tte sie gewusst, ob das alles nur ein Traum war oder wirklich passiert ist. Pl\u00f6tzlich pochte es laut an der Scheibe. Erstaunt drehte sie sich und und wer stand da dicht an dicht an ihrem Fenster? Es waren ihre vier selbstgemalten Freunde. Viona rieb sich die Augen , aber nein, kein Zweifel, sie<br>waren immer noch da-in ECHT!!!<br>Das konnte ja heiter werden. Es wird bestimmt nicht ganz einfach werden einen riesengro\u00dfen feuerspuckenden Drachen, einen frechen Kobold und eine wilden Prinzessin mit W\u00f6lkchen unterzubringen &#8230;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Das ist die Geschichte von <strong>Leni, <\/strong>12 Jahre, die eine ganz und gar au\u00dfergew\u00f6hnliche Heldin kreiert und damit einen <strong>Sonderpreis<\/strong> gewonnen hat:   <\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>&#8222;Die einsame Schubkarre<\/em>&#8222;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Es war ein lauer Sommerabend und eine einsame Schubkarre stand in der Ecke eines Gartens herum, der einem faulem G\u00e4rtner mit braunem Daumen geh\u00f6rte. Sarah, so hie\u00df sie, stand nur da, rostete vor sich hin, langweilte sich und wollte so gerne etwas arbeiten. Nach gut 3 Jahre konnte es Sarah nicht mehr aushalten. Sie machte sich in einer<br>Neumondnacht auf den Weg zum Stra\u00dfenrand. Das war nat\u00fcrlich gar nicht so einfach, denn der Garten war ja so verwildert. \u00dcberall stand Ger\u00fcmpel herum, dazwischen Brombeeren und Brennnesseln. Au\u00dferdem ist die Gangart der<br>Schubkarre gar nicht leicht. Die hinteren Stehbeinchen hoch, ganz hoch und w\u00e4hrend sie wieder runterkommen vorne, mit der\/dem Rolle\/Reifen fahren. Dann, wenn beide Beinchen aufgekommen sind, wieder hoch, rollen und so weiter. Da es so m\u00fchsam war, ist es nicht weiter verwunderlich, dass sie erst am Morgen an der Stra\u00dfe ankam. Sarah war so m\u00fcde, dass sie auf der Stelle einschlief.<br>Auf einmal wurde sie aufgeweckt. Sie h\u00f6rte eine Stimme: &#8222;Was f\u00fcr ein Gl\u00fcck, so eine wie dich brauche ich schon ewig. Sch\u00f6n bist du! Aber du stehst hier am Stra\u00dfenrand und heute ist Sperrm\u00fclltag. Aber du bist doch viel zu schade f\u00fcr den M\u00fcll!&#8220; Und Sarah begriff, dass sie gemeint war. Noch nie hatte jemand sie als sch\u00f6n oder brauchbar bezeichnet. Sie \u00f6ffnete die Augen um zu sehen, wer sie da bewunderte. Ein Mann mit einem runden, freundlichen Gesicht, braunen Haaren und einer Latzhose stand vor Sarah und sagte: &#8222;Dann wird es wohl niemanden st\u00f6ren, wenn ich dich mitnehme.&#8220; Er hob Sarah vorsichtig hoch in seinen Lieferwagen. Auf dem stand:<br><br>Finn Tanne<br>Gartenservice<br>Telefon : 0123456<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Sarah beschloss Finn zu m\u00f6gen. Finn schloss die T\u00fcr und sie fuhren los. Als Sarah wieder heruntergehoben wurde, sah sie ein kleines wei\u00dfes H\u00e4uschen, duftende Rosen und eine Wiese voller Margeriten. In diesem wundersch\u00f6nen Garten<br>gab es au\u00dferdem noch einen kleinen Bach, einen Teich mit Seerosen und, was Sarah am besten fand, einen Gem\u00fcsegarten. Finn schob sie zwischen den Gem\u00fcsebeeten hindurch und stellte sie schlie\u00dflich an einer Schuppenwand ab. Dann ging er weg.<br>Neben Sarah lehnte ein Spaten, mit dem sie sich bald anfreundete. Er war eigentlich eine Spatin und hie\u00df Ava. Von nun an arbeiteten die beiden zusammen und hatten viel Spa\u00df dabei.<br>Sie hatten gemeinsam ein Erdbeerbeet angelegt. Finn erntete die Beeren und machte etwas daraus. Am Abend sa\u00dfen dann alle drei zusammen am Teich, sahen in die untergehende Sonne und auf das Wasser. Und alle drei hielten ein Sch\u00fcsselchen auf ihre Art und a\u00dfen ihr Lieblingsessen: Erdbeereis.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Herzlichen Gl\u00fcckwunsch von allen IsarautorInnen f\u00fcr die gro\u00dfartigen Ideen!<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir haben lange diskutieren m\u00fcssen, aber nun stehen sie fest: Die diesj\u00e4hrigen Gewinnerinnen und die diesj\u00e4hrigen Gewinner unseres gemeinsamen Schreibwettbewerbs mit der M\u00fcnchner B\u00fccherschau Junior und des Friedrich B\u00f6decker-Kreises Bayern. Fast 50 Einsendungen haben uns &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/isarautoren.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1104"}],"collection":[{"href":"https:\/\/isarautoren.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/isarautoren.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/isarautoren.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/isarautoren.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1104"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/isarautoren.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1104\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1259,"href":"https:\/\/isarautoren.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1104\/revisions\/1259"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/isarautoren.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1104"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/isarautoren.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1104"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/isarautoren.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1104"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}