{"id":1500,"date":"2026-03-13T17:30:00","date_gmt":"2026-03-13T16:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/isarautoren.de\/?p=1500"},"modified":"2026-03-14T11:47:20","modified_gmt":"2026-03-14T10:47:20","slug":"das-sind-die-gewinner-des-schreibwettbewerbs-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/isarautoren.de\/index.php\/2026\/03\/13\/das-sind-die-gewinner-des-schreibwettbewerbs-2026\/","title":{"rendered":"Das sind die Gewinner des Schreibwettbewerbs 2026"},"content":{"rendered":"\n<p>Tadaaa! Wir gratulieren allen f\u00fcnf Gewinnern des diesj\u00e4hrigen Schreibwettbewerbs. Wir haben lange und intensiv  gelesen, uns die K\u00f6pfe hei\u00df diskutiert, abgestimmt und geredet, bis wir endlich, endlich, endlich die &#8211; aus unserer Sicht &#8211; f\u00fcnf besten Texte aus den Einsendungen herausgefiltert hatten. Aus denen wurde dann der gro\u00dfe Gewinnertext ausgesucht.  Auch dieses Mal haben viele Kinder bei dem Schreibwettbewerb der Isarautoren gemeinsam mit der <strong>M\u00fcnchner B\u00fccherschau Junior<\/strong> und dem<strong> Friedrich B\u00f6decker Kreis <\/strong>mitgemacht &#8211; 52 insgesamt. <strong>Marina Blanke<\/strong> (die man auch als Checkerin Marina kennt) hat wieder als Schirmherrin mitgewirkt und schickte viele Gr\u00fc\u00dfe via Video an alle Siegerinnen und Sieger und ermunterte alle zum Weiterschreiben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"850\" height=\"515\" src=\"https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Gewinnerbild.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1512\" srcset=\"https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Gewinnerbild.jpg 850w, https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Gewinnerbild-300x182.jpg 300w, https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Gewinnerbild-768x465.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">In der Reihe vorne stehen die ausgezeichneten Schreiberlinge Hanna, Yuna An, Anton, Rosa und Jonathan. Dahinter stehen Moderatorin Mirjam Raymond, Isar-Autorin Nina M\u00fcller (die eine kleine Lesung gegeben hat), die Laudatorinnen Iris Fedrizzi und Silke Schellhammer, Moderator Gregor Wolf, Laudatorin Anna Ludwig, Isarautorin Veronika Wiggert (die ebenfalls gelesen hat) und die Laudatorinnen Elke Satzger, Steffi Freytag und Meike Haas). Und auf der Video-Leinwand Schirmherrin Marina Blanke.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die beste Geschichte von allen kam dieses Mal \u00fcbrigens von der j\u00fcngsten Schreiberin: Die 6-j\u00e4hrige<strong> Yuna<\/strong> <strong>An <\/strong> hat eine so bezaubernde Geschichte \u00fcber ein verlorenes Kuscheltier und die verzweifelte Suche danach geschrieben! Da war die Jury der Isarautorinnen wirklich ganz hingerissen. Und deswegen durfte Yuna bei der Siegerehrung zum Schreibwettbewerb auf der M\u00fcnchner B\u00fccherschau Junior den Preis f\u00fcr die beste Geschichte von allen entgegen nehmen. Vorgelesen wurde die Siegergeschichte von Bestseller-Autorin <strong>Silke Schellhammer<\/strong> (Erfinderin der &#8222;School of talents&#8220;). Yuna gewinnt f\u00fcr sich und ihre Klasse nun eine Lesung mit Isarautorin <strong>Nina M\u00fcller<\/strong> und ihrem Kater &#8222;Schnurrifluff&#8220;. Wir alle sagen allesamt: Herzlichsten Gl\u00fcckwunsch.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"377\" src=\"https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Scheibwettbewerb-Logos3-1024x377.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1262\" srcset=\"https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Scheibwettbewerb-Logos3-1024x377.jpg 1024w, https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Scheibwettbewerb-Logos3-300x111.jpg 300w, https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Scheibwettbewerb-Logos3-768x283.jpg 768w, https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Scheibwettbewerb-Logos3-1536x566.jpg 1536w, https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Scheibwettbewerb-Logos3-2048x755.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Aber nat\u00fcrlich gratulieren wir ebenso den weiteren vier Geschichten-Profis, die ausgezeichnet wurden. F\u00fcr die einzelnen Gewinnerinnen und Gewinner in den Altersgruppen und die Sonderpreis-Schreiberlinge gab es Buchgeschenke. In der Altersgruppe bis 7 Jahre gewann <strong>Yuna<\/strong> <strong>An<\/strong>, die ihr Stofftier Stoffel wirklich an jeder Stelle im Haus sucht und trotzdem nicht f\u00fcndig wird &#8211; bis sich eine ganz \u00fcberraschende Spur auftut.  Die beste Geschichte in der Altersgruppe bis 9 Jahre kommt von <strong>Hanna<\/strong>, 8 Jahre: &#8222;Alles f\u00fcr die Schokolade&#8220; ist eine spannende Abenteuergeschichte, in der die Heldin sich sogar einem L\u00f6wen gegen\u00fcber zu treten traut. Ein Bravo f\u00fcr <strong>Jonathan<\/strong>, 10 Jahre, der wirklich ziemlich kreative Fallen f\u00fcr einen Schokoladendieb aufbaut und damit in der Altersklasse 10 bis 12 Jahre gewonnen hat. Schokolade ist wohl das gro\u00dfe Thema dieses Mal!  <\/p>\n\n\n\n<p>Auch 2026 verleiht die Jury wieder zwei Sonderpreise. F\u00fcr die allerbeste Fan-Fiction wird <strong>Anton<\/strong> ausgezeichnet, der die &#8222;Bitte nicht \u00f6ffnen&#8220;-Geschichten von Isarautorin Charlotte Habersack zauberhaft weitergedichtet hat. Und <strong>Rosa<\/strong> ist es in den Augen der Jury intensiv und gut gelungen, dieses ganze lange ungeduldige Warten auf ein Kindergeburtstagsgl\u00fcck wunderbar einzufangen. Au\u00dferdem hat sie ihre Geschichte noch eindrucksvoll illustriert.  Auch hier die allerbesten Gl\u00fcckw\u00fcnsche von der Jury der Isarautoren und <strong>Birgit Franz<\/strong> von der M\u00fcnchner B\u00fccherschau Junior, die ebenfalls mit juriert hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber es waren wirklich hauchfeine Entscheidungen: Wir waren wirklich \u00fcberrascht von der F\u00fclle der Einf\u00e4lle und der Geschichten, die uns in diesem Jahr erreicht haben. Hier k\u00f6nnt ihr nun alle Geschichten nachlesen:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die namenlose Geschichte von Yuna An, die Gewinnerin in der Altersgruppe bis 7 Jahre und Gesamtgewinnerin des Schreibwettbewerbs:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\">\n<p>\u201eStoffel! Wo bist du?\u201c, fragte sich Emma. Seit Tagen hat sie ihn schon gesucht. Emma hatte ihre Eltern schon gefragt, aber sie wussten auch nicht, wo Stoffel war. &nbsp;Stoffel war ihr flauschiges Kuscheltier und war eine Katze. Immer, wenn sie schlafen geht, hatte sie ihn ins Bett genommen. Stoffel war orange-grau gestreift und hatte den flauschigsten Schwanz der Welt. Er war erst Samstagmorgen, als sie durch das Haus schlich und Stoffel suchte. Sie suchte jeden Tag, obwohl sie das schon gemacht hat. &nbsp;Vielleicht war Stoffel ja an einem Ort, wo sie noch gar nicht geschaut hatte. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Aber sie fand nichts. \u00a0Sie schaute aber nicht in der Hundeh\u00fctte, weil sie nicht ihren Hund wecken wollte. Als alle aufgestanden sind, a\u00dfen sie erstmal Fr\u00fchst\u00fcck und beraten sich aber auch mit Emma \u00fcber das verschwundene Stofftier. Emma sagte: \u201eIch bin sehr traurig. Mit Stoffel hatte ich mit die besten Tr\u00e4ume und viele Abenteuer.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Mama sagte: \u201eWir werden sie bestimmt finden. Papa sagte dazu: \u201eLass uns erstmal einen kleinen Ausflug machen. &nbsp;Dann bist du nicht mehr so traurig wegen Stoffel.\u201c &nbsp;Als Emma in ihr Zimmer kam , um sich noch ein bisschen auszuruhen, lag ihr Hund zusammengerollt auf der Matratze, wo Mama gestern geschlafen hatte. &nbsp;Der Hund Flindi die sah ganz sch\u00f6n s\u00fc\u00df aus, wenn er schlief. &nbsp;Dann kam Mama ins Zimmer. &nbsp;Sie legte einen Arm auf den R\u00fccken und sagte: \u201eWir werden Stoffel bestimmt finden.\u201c Dann rief Papa: \u201eEmma! Mama! Es geht los. Wir wollten doch noch einen Ausflug an den See machen. Es ist doch heute der erste Sommertag.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Sie nahmen Flindi mit und setzten ihn ins Auto. &nbsp;Als sie beim See waren, breitete Mama die Decke aus. Es gab einen Apfel, 3 Brote und eine gro\u00dfe Gummib\u00e4rchent\u00fcte und Orangensaft.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMama hast du auch etwas f\u00fcr Flindi eingepackt?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNat\u00fcrlich, Emma. Er hat eine Packung Hundefutter und Wasser. Emma verga\u00df schnell Stoffel. Sie tobte fr\u00f6hlich mit ihrem Hund herum, aber als sie zur\u00fcckfahren, f\u00e4llt es ihr immer wieder ein. &nbsp;Zu Hause hatte sie an ihrer Zimmert\u00fcr ein Schild geh\u00e4ngt. Auf dem Schild stand: \u201eBitte nicht st\u00f6ren. Emma ist traurig wegen ihrem Pl\u00fcschtier.\u201c &nbsp;Sie hatte auch einen traurigen Smiley auf dem Bild.<\/p>\n\n\n\n<p>Mama sagte: \u201e Komm, wir kaufen eine neue Katze f\u00fcr dich.\u201c &nbsp;Sie kauften eine neue Katze. Sie sah genauso aus wie Stoffel. Und Emma nannte sie Stoffel.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch als sie wieder heimfuhren, erblickte ein Emma zum Staunen ihre Katze in der Hundeh\u00fctte von Flindi. Sie jubelte \u201e Juhu. Ich habe Stoffel.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Mama sagte: \u201eAber was ist mit der neuen Katze?<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir schenken sie Flindi,\u201c sagte Emma. \u201eDen alten Stoffel erkenne ich an seinem Pfotenabdruck auf allen Tatzen. Papa rief: \u201eWas redet ihr denn da? Habt ihr Stoffel gefunden?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Emma: \u201eJa\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Emma machte die Hundesprache, die sie ganz gut konnte mit Findi. Wau wau miau wau wau. \u201eWieso hast du denn den Stoffel genommen?\u201c, fragte Emma. Der Hund sah ein bisschen frech aus, als Emma ihn anschaute. Da dachte ich \u201eFlindi: \u201eIch mochte doch nur ein bisschen mit der Katze kuscheln.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Die Geschichte von Hanna, die in der Gruppe der 8- und 9-J\u00e4hrigen gewann.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"473\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Geschichte-Hanna-473x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1503\" srcset=\"https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Geschichte-Hanna-473x1024.jpg 473w, https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Geschichte-Hanna-139x300.jpg 139w, https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Geschichte-Hanna.jpg 550w\" sizes=\"(max-width: 473px) 100vw, 473px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Wir fassen gleich nochmal einen S\u00fc\u00dfigkeitenr\u00e4uber. Jonathan hat &#8222;Der Schokoladendieb&#8220; geschrieben und gewann in der \u00e4ltesten Gruppe bis 12 Jahre: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\">\n<p><strong>Der Schokoladendieb<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eMeine Schokolade ist weg\u201c, dachte ich mir voller Zorn, mein Gesicht wurde so rot wie eine Tomate. Zum 5. Mal in der Woche. Ich sagte zu mir: \u201eSo geht es nicht weiter.\u201c Und wollte den Dieb finden und ihn zur Rede stellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Also baute ich Fallen auf. Eine M\u00e4usefalle, ein Loch im Boden, das mit Bl\u00e4ttern bedeckt war. Vor der T\u00fcr hingen zwei Eimer., einer mit Lehm unter anderem mit Kake. Und von Baum zu Baum war ein Seil gespannt. Wenn man das sei ber\u00fchrt, kommt von oben eine Keule, die dich erschl\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich erz\u00e4hlte meinem Freund von den Fallen und lud ihn um 20Uhr ein, dass wir auf die Schokolade aufpassen. Kurz vorher legte ich mich auf die Lauer in meinem Zimmer versteckt hinter den Vorh\u00e4ngen. Da kam eine dunkle Gestalt mit einer Tasche. Sie schrie auf einmal laut auf und sprang \u00fcber die Seile. Sie ging am Loch vorbei und klingelte. Da merkte ich, dass es mein Freund war und rannte runter. Ich riss die T\u00fcr auf und sagte: Komm, die Jagd kann beginnen.\u201c Wir malten uns im Gesicht schwarz an, dass wir in der Dunkelheit nicht so gut gesehen werden konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf einmal h\u00f6rten wir einen lauten Rumms und wir rannten raus. Wir sahen eine Gestalt, die ganz wacklig mit einem Gehstock weghumpelte. Ich sah die Keule unten und wir liefen der Gestalt hinterher. Doch auf einmal war mein Freund weg. Ich blieb stehen. Ich sah dass das Loch nicht mehr richtig bedeckt war, ich rannte zum Loch. Da sa\u00df mein Freund im Loch. Ich sagte zu ihm: \u201eIch hol dich da raus.\u201c Ich ging zum Schuppen und holte einen Seil, mit dem zog ich ihn raus. Mein Freund ging, weil er sich den Fu\u00df verletzt hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Morgen legte ich mich wieder auf die Lauer. Da kam jemand in meinen Garten.Ich lief runter und \u00f6ffnete die Haust\u00fcr. Da sah ich, dass das ein alter Mann mit Gehstock war, der humpelte. Ich fragte die Person, warum Sie meine Schokolade geklaut hat. Sie sagte: \u201eSie war so lecker. Ich musste sie einfach essen.\u201c Ich sagte:&nbsp; \u201eIch muss sie auch immer essen.\u201c Wir mussten sehr viel lachen. Als wir fertig waren, sagte der Dieb: \u201eIch tu das nie wieder.\u201c Und ich sagte: \u201eKomm, wir essen eine.\u201c Wir sagten gemeinsam: Polipasitiolilabe. Das hei\u00dft: Ende gut alles gut.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Den Sonderpreis f\u00fcr allerbeste Fan Fiction gewann Anton:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote\">\n<p>Seit einiger Zeit bekommt Nemo merkw\u00fcrdige Post: P\u00e4ckchen mit Spielzeug, das pl\u00f6tzlich lebendig wird. An seinem Geburtstag bekommt Nemo sein n\u00e4chstes P\u00e4ckchen. Diesmal bekommt Nemo ein gro\u00dfes Ei. Seine Freunde sind schon ganz aufgeregt, was in dem Ei ist. Auf dem Ei steht in gro\u00dfen Buchstaben: An Niemand, wo der Pfeffer w\u00e4chst am Arsch der Welt. Und der Hinweis: Bitte nicht \u00d6ffnen, steht auf dem Ei. Die drei Freunde stehen vor einem R\u00e4tsel. Fred erinnert sich mit Grusel an die fr\u00fcheren P\u00e4ckchen und m\u00f6chte das Ei am liebsten in der Pfanne als Spiegelei essen. Fred knurrt schon der Magen. Aber Oda sagt, das wird nicht gebraten! Ich nehme es mit nach Hause und lege es auf den Kachelofen und warte bis es schl\u00fcpft. Doch da macht es schon einen gro\u00dfen Knacks! Wenige Sekunden sp\u00e4ter schaut ein kleiner Adlerkopf mit ganz bunten Federn aus den Schalen hervor. Fred, Oda und Nemo schauen sich verdutzt an. Was kommt da f\u00fcr ein bunter Vogel hervor, fragt Fred. Und schon kr\u00e4chzt das kleine gro\u00dfe Schnabeltier: Will Fliegen! Will Fliegen! Lernen! Ok, denkt sich Nemo, wie stellen wir das nur an? Drau\u00dfen beginnt es an zu Winden. Gro\u00dfe Winde und kleine Winde, leichte Winde, schwere Winde machen es den Boringern nun ganz sch\u00f6n schwer. Windhosen rauschen durch die Gassen. Bl\u00e4tter wirbeln umher. M\u00fctzen und H\u00fctte fliegen davon. Nur der kleine gro\u00dfe Adler freut sich wie Bolle! Und wird immer st\u00e4rker und gr\u00f6\u00dfer. Als er den Wind h\u00f6rt, die Bl\u00e4tter an die Scheibe klatschen sieht, will er nur noch raus. Er quietscht und fiept wie wild, Nemo versteht die Welt nicht mehr. Oda bringt den kleinen Adler nach drau\u00dfen, wo er sofort anf\u00e4ngt zu fliegen. An der frischen Luft, l\u00e4sst Fred seinen Drachen steigen. Die drei Freunde nennen ihren neuen Begleiter Nepumuk. Mit jedem Fl\u00fcgelschlag wird Nepumuk gr\u00f6\u00dfer, gr\u00f6\u00dfer und gr\u00f6\u00dfer. Bald ist er so gro\u00df, dass er Oda an den Schultern packt und mit ihr umherfliegen kann. Fred und Nemo fahren mit ihren Fahrr\u00e4dern hinterher. Oda ruft ihren Freunden zu: Wir fliegen zum Boringer Weiher! Nepumuk dreht wie ein Segelflugzeug seine Kreise \u00fcber Boringen und landet sanft im Wasser. Oda wird pitschnass, aber das macht ihr nichts aus. Nepumuk schwimmt nun wie eine gro\u00dfe kleine Ente im Adlerkost\u00fcm \u00fcber den Weiher. Endlich kommen auch Nemo und Fred am Boringer Weiher an. Schnell helfen sie Oda aus dem Wasser. Sie hat immer noch ein Grinsen vom Flug \u00fcber die Stadt im Gesicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Pl\u00f6tzlich fragt Nemo wo ist der Adler? Da taucht der Adler vor ihnen am Ufer auf. Und er hat inzwischen die Gr\u00f6\u00dfe eines Tisches. Der Adler sagt ich will Pfannkuchen. Mit einem gro\u00dfen Glas Erdbeermarmelade. Und der Adler hebt wieder ab. Die Freunde schauen, sich an und denken, wo kriegen wir so einen riesigen Pfannkuchen her? Nemo z\u00e4hlt die Dinge auf die sie brauchen. Wir brauchen: eine Tonne Mehl, eine Baggerschaufel Eier und einen Tanklaster voll mit Milch. Die drei schauen sich nun an. Wie bekommen wir die drei Zutaten zu einem Teig? Nemo lacht. Ich frage meinen Opa, der hat einen Betonmischer. Da schmei\u00dfen wir alle drei Sachen rein und Mischen es zu einem sch\u00f6nen Teig. Aber Fred sagt, was machen wir mit dem Teig? Wo bekommen wir eine gro\u00dfe Pfanne her? Wo bekommen wir das Feuer her? Wie sollen wir den Pfannkuchen braten? Fragen \u00fcber Fragen. Oda hat die grandiose Idee: Wir sch\u00fctten den Teig auf unseren Fu\u00dfballplatz und lassen ihn von der Sonne brutzeln. Der hei\u00dfe st\u00fcrmische Wind wird den Pfannkuchen auch noch zus\u00e4tzlich ganz braun und knusprig brutzeln. Super, sagt Nemo. Jetzt brauchen wir noch die Marmelade. Lasst uns schnell aufs Erdbeerfeld Pfl\u00fccken gehen und die Erdbeeren pfl\u00fccken. Hoffentlich weht uns der Sturm nicht davon. Das ist eine super Idee. Lass uns Nepomuk fragen, ob er uns die Erdbeeren pfl\u00fcckt. Er mit seinem spitzen Schnabel und seinen Krallen kann die Erdbeeren ganz schnell aus dem Flug pfl\u00fccken und gleich zum Fu\u00dfballplatz auf unseren Pfannkuchen-Grillplatz bringen. Die drei schauen sich an, das ist eine super Idee, so machen wir das. Nepomuk kr\u00e4chzt: freue mich auf jeden Pfannkuchen mit Marmelade und fliegt davon.<\/p>\n\n\n\n<p>Fred sagt, wie sollen wir den Pfannkuchen eigentlich umdrehen, wenn er auf der einen Seite schon gut ist und auf der anderen Seite noch nicht? Da meldet sich Oda, vielleicht brauchen wir Nepomuk nochmal. Er soll den Pfannkuchen am Rand packen und mit seinen spitzen Krallen greifen und hochziehen und dann auf die andere Seite drehen. Hoffentlich klappt das, sagen die drei Freunde. Als Nepomuk den Pfannkuchen umdrehen will, passiert es: Eine gro\u00dfe Windb\u00f6e kommt und tr\u00e4gt Nepomuk samt Pfannkuchen, wie einen Fallschirm ganz weit in die Luft. Der Wind l\u00e4sst nach, der Sturm zieht sich zur\u00fcck, die Windhosen gehen wieder in den Kleiderschrank zur\u00fcck und in Boringen wird es wieder ruhig und brav.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Und dann noch Rosa mit ihrer Geschichte &#8222;Sofi und ihr Geburtstag&#8220;, die den Sonderpreis f\u00fcr eine besonders mitrei\u00dfende Erz\u00e4hlung bekam.<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/sofi.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1505\" width=\"382\" height=\"249\" srcset=\"https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/sofi.jpg 941w, https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/sofi-300x196.jpg 300w, https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/sofi-768x501.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 382px) 100vw, 382px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Es war stockduster. Sofie lag in ihrem Bett sie war sehr aufgeregt. Denn morgen hatte sie Geburtstag. Und sie fragte sich, was sie bekommen wird. Sie w\u00fcnschte, sie bekommt ein Schleichtier-Pferd. Aber sie fragte sich auch, was sie von ihrem kleinen Bruder bekommt. Es d\u00e4mmerte bereits. Sie platzte gleich. Sie zog sich schon an und w\u00fcnschte sich so ein Schleichtier-Pferd.<\/p>\n\n\n\n<p>Als sie runterst\u00fcrmte sah sie aber nur eine gro\u00dfe Kiste mit L\u00f6chern drinnen. Aber gespannt war sie immer noch. Also st\u00fcrzte sie auf die Kiste drauf. Und zum Vorschein kam eine Babykatze. Sie Schlang ihre Arme um die Katze und dr\u00fcckteihren Eltern und ihrem Bruder einen Kuss auf die Backe. Sie gab der Katze Milch und Futter und sagte laut: \u201eDas ist das beste Geschenk ever.\u201c Und kuschelte sich an die Katze dran und dr\u00fcckte sie ganz fest und sagte ihr: \u201eDu bist die beste Katze auf der Welt\u201c. <\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"464\" height=\"236\" src=\"https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Rosa_Bild2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1504\" srcset=\"https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Rosa_Bild2.jpg 464w, https:\/\/isarautoren.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Rosa_Bild2-300x153.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 464px) 100vw, 464px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Und streichelte sie und Sophies Herz wurde ganz warm. Sie liebte ihre Katze so sehr und liebte sie superdolle. Warten ist wirklich das Schwierigste auf der Welt, aber lohnt sich meistens.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tadaaa! 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